Heißhunger auf Süßes kann verschiedene Ursachen haben. Er kann durch Essgewohnheiten, lange Pausen zwischen den Mahlzeiten, das Umfeld, Emotionen, den Schlafrhythmus oder einfach durch den Wunsch nach einem bestimmten Geschmack beeinflusst werden.
Daher gibt es kein einzelnes Produkt oder keinen einzelnen Nährstoff, der den Wunsch nach Süßigkeiten verschwinden lässt. Dennoch können einige praktische Ernährungsgewohnheiten dabei helfen, Mahlzeiten besser zu planen und bewusster zu wählen, wann und wie viel Süßes man essen möchte.
1. Lassen Sie keine Hauptmahlzeiten aus
Wenn zwischen den Mahlzeiten sehr lange Pausen entstehen, kann es später schwieriger sein, sich bewusst für bestimmte Lebensmittel und Portionsgrößen zu entscheiden.
Ein regelmäßiger Essrhythmus bedeutet nicht zwingend, zu streng festgelegten Zeiten zu essen. Wichtiger ist es, einen individuell passenden Rhythmus zu finden und auf die eigenen Hunger- und Sättigungsgefühle zu achten.
Es lohnt sich, die Hauptmahlzeiten aus verschiedenen Lebensmitteln zusammenzustellen, anstatt sich nur auf einen schnellen Snack zu verlassen.
2. Integrieren Sie ballaststoffreiche Produkte in Ihre Mahlzeiten
Ballaststoffe sind von Natur aus enthalten in:
- Gemüse;
- Obst und Beeren;
- Hülsenfrüchten;
- Vollkornprodukten;
- Nüssen;
- Samen.
Diese Lebensmittel können in das Frühstück, Mittagessen, Abendessen oder als Snack integriert werden.
Ballaststoffe allein beseitigen den Heißhunger auf Süßes nicht. Sie sind ein Teil einer abwechslungsreichen und ausgewogenen täglichen Ernährung.
3. Prüfen Sie, warum Sie in diesem Moment Lust auf Süßes haben
Manchmal entsteht der Wunsch nach etwas Süßem zusammen mit physiologischem Hunger, manchmal möchte man aber gezielt einen bestimmten Geschmack.
Bevor Sie zu einem Snack greifen, können Sie sich fragen:
- Wann habe ich das letzte Mal gegessen?
- Habe ich jetzt physischen Hunger?
- Hätte ich Lust auf eine normale Mahlzeit oder nur auf etwas Bestimmtes Süßes?
- Könnte der Wunsch zu essen durch Langeweile, Stress, das Umfeld oder eine Gewohnheit ausgelöst worden sein?
Keine dieser Fragen ist ein diagnostischer Test. Sie können lediglich dabei helfen, die eigenen Essgewohnheiten besser wahrzunehmen.
Mehr zu diesem Thema erfahren Sie im Artikel „Hunger oder Heißhunger: Wie unterscheidet man sie?“
4. Sie müssen nicht komplett auf Süßes verzichten
Eine ausgewogene Ernährung bedeutet nicht zwingend den vollständigen Verzicht auf Desserts, Schokolade oder andere Lieblingsprodukte.
Eine strikte Einteilung von Lebensmitteln in „gut“ und „schlecht“ hilft nicht immer dabei, langfristige Essgewohnheiten zu entwickeln.
Anstelle eines absoluten Verbots kann man auf die Häufigkeit des Konsums von Süßigkeiten, die Portionsgröße und die gesamte Tagesbilanz achten.
5. Suchen Sie nach abwechslungsreicheren Snacks
Wenn Sie zwischen den Hauptmahlzeiten Lust auf einen Snack haben, können Sie verschiedene Produkte wählen.
- Obst oder Beeren;
- Naturjoghurt mit Beeren;
- Obst mit Nüssen;
- Gemüse mit Hummus;
- Vollkornprodukte;
- Nüsse oder Samen.
Kein spezifischer Snack ist ein Muss. Die Wahl hängt von der gesamten Ernährung und den individuellen Bedürfnissen ab.
6. Achten Sie auf Umgebung und Gewohnheiten
Heißhunger auf bestimmte Lebensmittel kann nicht nur durch Hunger ausgelöst werden. Der Anblick von Lebensmitteln, Gerüche, Werbung, das übliche Dessert nach dem Mittagessen oder das Snacken vor dem Fernseher können ebenfalls zu Signalen für das Essen werden.
Es ist nützlich, wiederkehrende Situationen zu beobachten.
Wenn Sie meist zur gleichen Zeit oder in einer bestimmten Situation Lust auf Süßes haben, können Sie überlegen, ob dies mit Hunger, Gewohnheit, dem Umfeld oder dem Wunsch nach einem bestimmten Geschmack zusammenhängt.
Welche Rolle spielen dabei Ballaststoffe?
Ballaststoffe sind ein wichtiger Bestandteil einer abwechslungsreichen Ernährung, jedoch gibt es keinen Grund, die Wirkung aller Ballaststoffe so zu verallgemeinern, dass sie direkt den Heißhunger auf Süßes reduzieren oder vor Glukoseschwankungen schützen.
Unterschiedliche Ballaststoffe haben unterschiedliche Eigenschaften, daher hängen konkrete gesundheitsbezogene Aussagen von der Art der Ballaststoffe, der verzehrten Menge und anderen Bedingungen ab.
In der täglichen Ernährung lohnt es sich, primär verschiedene natürliche Ballaststoffquellen zu wählen und deren Menge schrittweise zu erhöhen.
Mehr über die Arten von Ballaststoffen, deren Quellen und den Verzehr erfahren Sie in unserem Ballaststoff-Guide.
Wie kann „fruttberry +fiber“ die tägliche Ernährung ergänzen?
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100 g des Produkts enthalten 77 g Ballaststoffe, und eine 5-g-Portion enthält 3,86 g Ballaststoffe bei 11 kcal.
In einer unabhängigen Untersuchung des KTU-Lebensmittelinstituts wurden in einer Probe unserer Mischung sogar 84,4 g Ballaststoffe pro 100 g festgestellt. Diese Laborergebnisse beziehen sich auf die konkret untersuchte Probe.
„fruttberry +fiber“ ist ein Nahrungsergänzungsmittel, das dabei hilft, die tägliche Ernährung leichter mit Ballaststoffen zu ergänzen.
Verzehren Sie das Produkt gemäß der auf der Verpackung angegebenen Art und überschreiten Sie nicht die empfohlene Tagesdosis.
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Was ist das Wichtigste, das man sich merken sollte?
Heißhunger auf Süßes kann mit vielen Faktoren zusammenhängen, daher gibt es keine universelle Lösung.
In der Praxis ist es sinnvoll, auf die Regelmäßigkeit der Mahlzeiten, die allgemeine Ernährung, die Vielfalt ballaststoffreicher Produkte, die Auswahl der Snacks und die Situationen zu achten, in denen der Wunsch nach Süßem meist auftritt.
Wenn das Verhältnis zum Essen oder unkontrolliertes Essen ständige Sorgen bereitet, ist es ratsam, sich an einen entsprechenden Gesundheitsexperten zu wenden.



