Der Wunsch zu essen entsteht nicht immer nur durch physiologischen Hunger. Manchmal wird er durch Gewohnheit, die Umgebung, Gefühle, das Sehen oder Riechen von Essen oder das Verlangen nach einem bestimmten Produkt ausgelöst.
Diese Empfindungen sollten nicht als „gut“ oder „schlecht“ bewertet werden. Sie zu erkennen kann dir aber helfen, deine Essgewohnheiten besser zu verstehen und deine tägliche Ernährung bewusster zu planen.
Was unterscheidet Hunger von Heisshunger auf ein bestimmtes Lebensmittel?
Physiologischer Hunger ist ein Körpersignal, das mit dem Bedürfnis zu essen zusammenhängt. Er kann sich allmählich aufbauen, und verschiedene Lebensmittel oder Gerichte können ihn stillen.
Heisshunger richtet sich häufiger auf ein bestimmtes Produkt, einen Geschmack oder eine Textur. Zum Beispiel kann jemand genau Schokolade, Chips oder ein anderes bestimmtes Lebensmittel wollen, ohne dabei starken physiologischen Hunger zu verspüren.
Diese Empfindungen können sich überschneiden, daher lassen sie sich nicht immer eindeutig unterscheiden.
Was kann den Wunsch zu essen noch auslösen?
Essensentscheidungen können von mehr als nur physiologischem Hunger beeinflusst werden.
Den Wunsch zu essen können auslösen:
- die gewohnte Essenszeit;
- sichtbares oder riechbares Essen;
- das soziale Umfeld;
- Langeweile;
- der emotionale Zustand;
- eingespielte Alltagsgewohnheiten;
- der Wunsch nach einem bestimmten Geschmack oder Produkt.
Die blosse Tatsache, dass du essen möchtest, sagt also nicht immer aus, warum dieser Wunsch entstanden ist.
Wie kannst du deine Essgewohnheiten besser beobachten?
Vor dem Essen kannst du kurz überlegen, was du gerade fühlst und warum du essen möchtest.
Du kannst dich fragen:
- Verspüre ich körperlichen Hunger?
- Will ich irgendetwas essen, oder nur ein bestimmtes Produkt?
- Wann habe ich zuletzt gegessen?
- Könnte die Umgebung oder eine Gewohnheit den Wunsch zu essen ausgelöst haben?
- Wie fühle ich mich vor und nach dem Essen?
Das ist kein diagnostischer Test. Diese Fragen können dir einfach helfen, deine alltäglichen Essgewohnheiten besser wahrzunehmen.
Musst du Snacks vermeiden?
Nicht unbedingt. Ein Snack ist an sich weder „gut“ noch „schlecht“. Ob du einen brauchst, hängt von deiner gesamten Tagesernährung, den Abständen zwischen den Mahlzeiten, körperlicher Aktivität und individuellen Bedürfnissen ab.
Wenn du Lust auf einen Snack hast, kannst du aus verschiedenen Lebensmitteln wählen, zum Beispiel Obst oder Beeren, Joghurt, Nüsse, Gemüse oder andere für dich passende Optionen.
Wichtiger ist es, die gesamte Tagesernährung zu betrachten als eine einzelne Mahlzeit.
Welchen Platz haben Ballaststoffe in der Ernährung?
Ballaststoffe sind ein Teil einer vielfältigen und ausgewogenen Ernährung. Sie kommen natürlich in Gemüse, Obst und Beeren, Hülsenfrüchten, Vollkornprodukten, Nüssen und Samen vor.
Ballaststoffe allein ermöglichen keine zuverlässige Feststellung, ob jemand physiologischen Hunger, einen emotionalen Essenswunsch oder Heisshunger auf ein bestimmtes Produkt verspürt. Sie sollten daher nicht als Mittel zur Kontrolle von Heisshunger dargestellt werden.
In der täglichen Ernährung lohnt es sich, verschiedene Ballaststoffquellen zu wählen, die Menge schrittweise zu steigern und dabei ausreichend Flüssigkeit zu trinken.
Mehr über Ballaststoffarten, ihre Quellen und Anwendung erfährst du in unserem Ballaststoff-Guide.
Wie kann „fruttberry +fiber“ deine tägliche Ernährung mit Ballaststoffen ergänzen?
„fruttberry +fiber“ ist eine pflanzliche Ballaststoffmischung mit Erdbeeren und schwarzen Johannisbeeren. Sie enthält Flohsamenschalen (Plantago ovata), Agaven-Inulin, Glucomannan, gefriergetrocknete Erdbeeren und schwarze Johannisbeeren.
100 g des Produkts enthalten 77 g Ballaststoffe, und eine 5-g-Portion enthält 3,86 g Ballaststoffe und 11 kcal.
Im untersuchten Muster von „fruttberry +fiber with berries“ wurden im Labor 60,8 % lösliche und 23,6 % unlösliche Ballaststoffe festgestellt. Die Laborergebnisse gelten für das konkret untersuchte Muster.
„fruttberry +fiber“ dient dazu, deine tägliche Ernährung mit Ballaststoffen zu ergänzen. Das Produkt ist nicht dazu bestimmt, Hunger oder Heisshunger zu behandeln oder zu kontrollieren.
Verwende das Produkt gemäß der Anleitung auf der Verpackung und überschreite nicht die empfohlene Tagesdosis.
„fruttberry +fiber“ Ballaststoffmischungen ansehen.
Was du dir merken solltest
Hunger, Heisshunger auf ein bestimmtes Lebensmittel und Essen aus Gewohnheit sind nicht dasselbe, doch diese Empfindungen können sich überschneiden.
Statt jeden Essenswunsch einer einzigen Kategorie zuzuordnen, ist es hilfreich, deine Essgewohnheiten, deine gesamte Ernährung und dein individuelles Wohlbefinden zu beobachten.
Wenn dein Verhältnis zum Essen anhaltende Sorgen auslöst, Episoden von unkontrolliertem Essen auftreten oder andere Anzeichen einer Essstörung vorliegen, lohnt es sich, eine entsprechende Fachperson im Gesundheitswesen aufzusuchen.



