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Kodėl vasarą priaugame svorio, nors atrodo, kad valgome mažiau? Skaidulų svarba apetito kontrolei

Warum nehmen wir im Sommer zu, obwohl wir scheinbar weniger essen? Die Bedeutung von Ballaststoffen für die Appetitkontrolle

Für viele ist der Sommer mit leichterem Essen, mehr Bewegung und einer aktiveren Freizeitgestaltung verbunden. Man könnte meinen, dass die Gewichtskontrolle in der warmen Jahreszeit leichter fallen müsste als im Winter, wenn wir mehr Zeit drinnen verbringen und häufiger zu kalorienreicheren Speisen greifen. Die Praxis zeigt jedoch etwas anderes – viele Menschen bemerken gerade nach dem Sommerurlaub, dass die Kleidung enger sitzt und die Waage ein paar Kilo mehr anzeigt. Das liegt daran, dass die sommerliche Gewichtszunahme meist nicht durch große Portionen oder offensichtliches Überessen entsteht, sondern durch viele kleine Alltagsgewohnheiten, die die insgesamt aufgenommenen Kalorien unbemerkt erhöhen.

Unsichtbare Kalorien

Eine der häufigsten Ursachen für sommerliche Gewichtszunahme sind flüssige Kalorien. An heißen Tagen möchten wir uns ganz natürlich erfrischen, deshalb greifen wir häufiger zu Limonade, Eistee oder Kaffee mit verschiedenen Sirupen, Fruchtcocktails, Smoothies oder alkoholischen Getränken.

Das Problem ist, dass Kalorien aus Getränken oft nicht dasselbe Sättigungsgefühl auslösen wie Kalorien aus fester Nahrung. Dadurch bekommt man bald wieder Hunger, und die gesamte tägliche Kalorienmenge steigt unbemerkt an.

Zum Beispiel kann eine Portion Eiskaffee mit Sirup oder Sahne mehr als 400 Kalorien haben, und ein paar sommerliche Cocktails können einem vollständigen Abendessen entsprechen. Da wir solche Produkte nicht als „echtes Essen" betrachten, bleibt ihr Beitrag zur Gewichtszunahme oft unbemerkt.

Hunger wird oft mit Durst verwechselt

Eine weitere oft übersehene Ursache für Gewichtszunahme ist eine unzureichende Wasserzufuhr. Manchmal entsteht das Verlangen nach einem Snack nicht aus Hunger, sondern aus Flüssigkeitsmangel. An heißen Tagen schwitzen wir mehr, wodurch der Körper mehr Wasser und Elektrolyte verliert. Schon eine leichte Dehydrierung kann sich als Müdigkeit, verminderte Konzentration oder Energiemangel äußern. Diese Signale werden von vielen Menschen fälschlicherweise als Hungeranzeichen gedeutet, sodass sie statt zu einem Glas Wasser lieber zu einem Snack greifen.

Außerdem ist eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr wichtig für einen normalen Stoffwechsel. Fehlt dem Körper Wasser, kann das Verlangen nach süßen oder kalorienreichen Lebensmitteln zunehmen, was langfristig zu einer höheren Kalorienaufnahme beiträgt.

Wir essen öfter außer Haus

Der Sommer ist untrennbar mit Ausflügen, Grillabenden, Festivals, Café-Terrassen und Urlaub verbunden. Auch wenn diese Momente viel Freude bringen, verändern sie zugleich unsere Ernährungsgewohnheiten.

Zu Hause können wir Zutaten, Zubereitungsart und Portionsgröße in der Regel selbst bestimmen. In Restaurants oder Cafés werden Gerichte hingegen oft mit mehr Fett, Zucker oder verschiedenen Saucen zubereitet, was ihren Kaloriengehalt deutlich erhöht.

Außerdem achten wir beim Essen mit Freunden oder Familie oft weniger auf Hunger- und Sättigungssignale. Das soziale Umfeld kann dazu verleiten, mehr zu essen, als geplant war, da Essen dann nicht nur ein körperliches Bedürfnis, sondern auch Teil des geselligen Miteinanders wird. Deshalb schützt selbst ein recht aktiver Sommer nicht immer vor Gewichtszunahme.

Ein gestörter Essrhythmus

Im Sommer verändert sich nicht nur die Ernährung, sondern der gesamte Tagesablauf. Längere Abende, häufigere Ausflüge und Urlaub führen dazu, dass die Essenszeiten weniger regelmäßig werden.

Manche Menschen lassen wegen der Hitze das Frühstück aus oder essen deutlich später zu Mittag als sonst. Andere naschen den ganzen Tag über und nehmen die größte Mahlzeit abends zu sich. Solche Schwankungen können die natürliche Appetitregulation erschweren. Entstehen lange Pausen zwischen den Mahlzeiten, verstärkt sich der Hunger, und abends fällt es schwerer, Portionsgrößen und Lebensmittelauswahl zu kontrollieren. Dadurch kommt es häufiger zu spontanem Naschen oder Episoden des Überessens.

Auch der Schlafrhythmus spielt eine wichtige Rolle. Im Sommer gehen wir wegen der längeren Abende oft später schlafen, und die Schlafdauer verkürzt sich. Zu wenig Schlaf kann den Appetit steigern und dazu führen, dass wir häufiger zu süßeren oder fettreicheren Lebensmitteln greifen. Zudem sind längere Abende oft mit zusätzlichem Naschen verbunden, was die insgesamt aufgenommene Kalorienmenge unbemerkt erhöht.

Hitze bedeutet nicht automatisch weniger Kalorien

Oft wird angenommen, dass wir an heißen Tagen weniger essen, weil der Appetit sinkt. Tatsächlich können Hauptmahlzeiten kleiner ausfallen, das bedeutet aber nicht unbedingt eine geringere Gesamtkalorienzufuhr.

Wenn ein üppiges Mittag- oder Abendessen nicht reizt, wird es oft durch verschiedene kleine Snacks ersetzt. Eine Handvoll Nüsse, eine Portion Eis, ein paar Kekse zum Kaffee, Käsesnacks oder Fruchtdesserts wirken harmlos, summieren sich am Ende des Tages aber zu einer recht beachtlichen Kalorienzahl.

Eine zusätzliche Rolle spielt der sogenannte „Urlaubseffekt". Im Urlaub erlauben wir uns häufiger, von unseren gewohnten Regeln abzuweichen, weil wir denken, es sei nur eine kurze Zeit. Doch selbst Veränderungen über einige Wochen können sich auf das Gewicht auswirken.

Für die Appetitkontrolle – Ballaststoffe

Eine der wirksamsten Möglichkeiten, spontanes Naschen zu reduzieren, ist es, auf eine ausreichende Ballaststoffzufuhr in der täglichen Ernährung zu achten.

Ballaststoffe haben die Eigenschaft, Wasser aufzunehmen und das Volumen der Nahrung im Magen zu vergrößern. Dadurch erreichen Sättigungssignale das Gehirn schneller, und das Sättigungsgefühl hält länger an. Das ist besonders im Sommer nützlich, wenn der Tagesablauf weniger vorhersehbar wird und regelmäßiges Essen nicht immer möglich ist. Ballaststoffe verlangsamen außerdem die Aufnahme von Kohlenhydraten, sodass der Blutzucker gleichmäßiger ansteigt. Schwankt der Blutzuckerspiegel stark, spüren wir häufiger Energiemangel und Lust auf etwas Süßes. Eine ausreichende Ballaststoffzufuhr hilft, diese Schwankungen zu verringern.

Auch wenn wir viele Ballaststoffe aus Gemüse, Obst, Hülsenfrüchten und Vollkornprodukten beziehen, nehmen in der Realität viele Menschen immer noch zu wenig davon zu sich. In solchen Fällen kann eine zusätzliche Ballaststoffquelle helfen, die empfohlene Tagesmenge leichter zu erreichen. fruttberry Ballaststoffe lassen sich zum Beispiel ganz einfach in den Alltag einbauen – du kannst sie mit Wasser einnehmen oder in Joghurt, Smoothies oder andere Lieblingsprodukte einrühren. Diese Ballaststoffe enthalten keinen zugesetzten Zucker, und eine Portion hat nur 11 kcal. Das ist eine praktische Möglichkeit, die Ernährung mit Ballaststoffen zu ergänzen und ein längeres Sättigungsgefühl während der aktiven Sommermonate zu unterstützen.

Entscheidend ist nicht nur, wie viel, sondern was wir essen

Auch wenn es im Sommer unmöglich ist, allen Versuchungen zu widerstehen, wird die Gewichtskontrolle oft nicht durch strenge Einschränkungen bestimmt, sondern durch alltägliche Entscheidungen. Statt Diäten oder kurzfristiger Einschränkungen ist es daher viel sinnvoller, sich auf tägliche Gewohnheiten zu konzentrieren: Wähle statt süßer Getränke Wasser mit Zitrone oder Minze, plane vor Ausflügen mindestens eine sättigende Mahlzeit ein, ergänze jede Hauptmahlzeit mit Gemüse und wähle bei Snacks Produkte mit mehr Eiweiß und Ballaststoffen. Statt täglich Eis lieber griechischen Joghurt mit Beeren, statt Chips lieber Obst, eine kleine Portion Nüsse oder einen ballaststoffreichen Snack.

Solche kleinen, aber konsequenten Entscheidungen helfen nicht nur, das Gewicht leichter im Griff zu behalten, sondern lassen dich den Sommer auch ohne Schuldgefühle oder unangenehme Überraschungen nach dem Ende der Urlaubssaison genießen.

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